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Welche Stöcke, welche Stocklänge?

Wichtiges zum Thema Stöcke und Sicherheit vorneweg:

Die Stöcke dienen nicht als „Gehhilfe“, sondern als „Antriebsmittel“. Im Klartext: die Stöcke sollen keine Defizite in der Lauftechnik kompensieren oder bei Gleichgewichtsproblemen stützend eingesetzt werden.

Die Stöcke dürfen auf keinen Fall als “Bremshilfe“ verwendet werden >>> Sturzrisiko und hohes Verletzungsrisiko!
Deshalb ist es wichtig, auch ohne Stöcke gut zu gleiten.
Der Profi-Tipp: Sollte es zu einem Sturz kommen, bitte niemals an den Stöcken hochziehen >>> Bruch- und Verletzungsgefahr.

 

 

Material
Die Stöcke sind meist aus Aluminium, Fiberglas und Carbon. Qualitativ hochwertige Stöcke zeichnen sich durch geringes Gewicht, hohe Stabilität und durch ein perfekt anpassbares Griff-Schlaufen-System an.

Aluminiumstöcke sind schwerer als z.B. Carbonstöcke haben eine hohe Stabilität und Elastizität. Auch sind sie kostengünstiger.
Die leichteren Stöcke – auch etwas teurer – bestehen aus Rohren mit einem hohen (bis zu 100%) Carbonanteil. Je hochwertiger das Stockmaterial desto besser werden Stöße absorbiert. Hier hat der Carbonstock gegenüber dem Aluminiumstock entscheidene Vorteile.
Für Einsteiger eignen sich die preiswerteren Aluminiumstöcke durchaus. Wer sich etwas Gutes antun möchte greift natürlich zum leichteren Carbonstock.

 

 

Stocklängenempfehlung
Die zu wählende Stocklänge hängt von der individuellen Technik und den konditionellen Fähigkeiten des Nordic Cross Skaters zusammen. Eine falsche Stocklänge (zu kurz oder auch zu lang) führt zu einer Veränderung der Hebelverhältnisse was i.d.R. einen wesentlich höheren Kraftaufwand bedeutet und zu einer falschen Technik führt.
Die Stocklänge sollte also der individuellen Körpergröße und des Könnens angepasst werden.
Als Faustformel gilt beim Nordic Cross Skating: Körpergröße x 0,9 + Standhöhe der Cross Skates.

Der Schlaufenaustritt sollte dann zwischen Mund und Ohrläppchen sein. Dabei sollte man ebenerdig und nicht auf den Cross Skates stehen.
Grundsätzlich gilt, dass die Stocklänge so gewählt werden soll, dass der Stock kontinuierlich voll durchgeschoben werden kann.
Am Markt gibt es sowohl Stöcke mit einer Fixlänge wie auch höhenverstellbare Stöcke.

 

 

 

Stockgriff und Schlaufe von START

Stockgriff
Wichtig ist, dass der Griff über der Schlaufe verlängert ist und ein Öffnen der Hand ermöglicht. Die Griife solle ergonomisch geformt sein, sodass Sie eine gute Funktionalität gewährleisten. Die Griffe sind entweder aus Kunststoff oder Kork. Griffe mit Naturkork passen sich der Hand sehr gut an und besitzen eine thermische Wirkung, d.h. die Hand bleibt trocken. Einfache Kunststoffgriffe bieten deutlich geringeren Tragekomfort und es kann zu Blasenbildungen kommen. Zum Nordic Cross Skaten sollten immer Handschuhe (Fahrradhandschuhe oder Langlaufhandschuhe je nach Witterung) verwendet werden.

 

Stockschlaufe
Das Wichtigste einer Stockschlaufe ist, dass sie das Ausschwingen des Armes nach hinten-oben bei geöffneter Hand ermöglicht. Hier darf die Kontrolle über den Stock nicht verloren gehen.

 

 

 

 

 

 

Stockspitzen
Nur wenn die Stockspitze beim Einstechen fest sitzt und nicht wegrutscht ist eine optimale Arm-Stock-Arbeit zu erreichen. Dies geht allerdings nicht mit Gummipads. Darum sind Gummipads für das Cross Skaten nicht empfehlenswert. Lieber das klack-klack der Stöcke hören. Sie können sich selbst kontrollieren und wissen auch, dass Sie im richtigen Rhythmus laufen.

Skiroller-Stockspitzen wendbar

Als Stockspitzen haben sich Hartmetallspitzen aus sog. „Widia“ durchgesetzt. Empfehlenswert sind sog. Rollerspitzen (eine Spitze) oder Zwillingsspitzen (Doppeldorn).
Wichtig ist, dass die Stockspitzen immer „scharf“ sind, d.h. dass die Stockspitzen entweder von Zeit zu Zeit mit einer Diamantfeile nachgeschliffen werden oder die Stockspitzen ausgetauscht werden sollten.

Hochwertige Skiroller-Stockspitzen – Beim Nordic Cross Skating bzw. Skirollertraining ist die Arm- und Oberkörpermuskulatur möglichst stark zu belasten, um eine optimale Schubkraft und damit Vorwärtsbewegung zu erzielen. Dies funktioniert nur, wenn die Stockspitzen griffig sind. Außerdem sollten die Stockspitzen problemlos auszuwechseln sein. Diese Rollerstockspitzen erfüllen diese Forderungen. Sie bestehen aus einer hochwertigen Hartmetall-Wendeplatte. Die Rollerstockspitzen werden mittels Heißkleber auf den Stock geklebt. Ist eine Seite abgenutzt, so wird die Wendeplatte einfach gedreht und mit dem Sicherungsring wieder befestigt.

 

 

 

 

 

Ich berate Sie gerne rund um das Thema “Stöcke”.

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